Jeder sechste Schüler lernt Französisch
Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahre 2005 ist Französisch nach Englisch die zweithäufigste Fremdsprache an bundesdeutschen Schulen. An integrierten Gesamtschulen nehmen ca. 20% am Französischunterricht teil (an Gymnasien liegt der Anteil bei ca. 40%).
Warum Französisch lernen?
Frankreich ist mehr als ein begehrtes Reiseland und bietet wesentlich mehr als nur Parfumprodukte und gutes Essen. In vielen High-tech-Branchen und Dienstleitungsbereichen gehört Frankreich zur Weltspitze. Nach den USA und Großbritannien ist Frankreich noch vor Spanien und Österreich der wichtigste Handelspartner der Bundesrepublik. Zahlreiche französische Unternehmen haben Niederlassungen in Deutschland, und ebenso sind viele deutsche Firmen in Frankreich angesiedelt. Besonders stark ist die Kooperation im Dienstleistungssektor entwickelt, beispielsweise im Banken- und Versicherungsbereich. Darüber hinaus ist auch die Zusammenarbeit in vielen Industriezweigen (Airbus, Raumfahrt und Telekommunikation) intensiv. Mit dem Zusammenwachsen der Europäischen Union wird sich der Austausch zwischen beiden Ländern noch weiter intensivieren.
Zur Zeit gibt es ca. 700 000 Arbeitsplätze in deutsch-französischen Firmen.
Französisch ist neben Englisch die Arbeitssprache der EU-Kommission des Europaparlaments und des Europäischen Gerichtshofs.
An der Thomas-Mann-Oberschule wird Französisch als 2. Fremdsprache unterrichtet. Mit dem Fach Französisch als 2. Fremdsprache wenden wir uns an diejenigen Schülerinnen und Schüler, die Interesse am Sprachenlernen und sich gerne in einer fremden Sprache mitteilen möchten. Vorwiegend sind dies an der Thomas-Mann-Oberschule Jugendliche, deren Muttersprache Deutsch ist. Etliche unserer Schülerinnen und Schüler haben jedoch auch einen bikulturellen, teilweise französisch geprägten Hintergrund. Daraus resultierend sind unsere Französischkurse von einer anregenden und spannenden kulturellen Vielfalt geprägt. Die Jugendlichen können dadurch von und miteinander lernen. Binnendifferenzierte Unterrichtsangebote unterstützen dies. Um sprachliche, landeskundliche und kulturelle Kenntnisse durch eigenes Erleben zu vertiefen, bieten wir Schülerfahrten nach Frankreich an.
Für besonders interessierte Schülerinnen und Schüler besteht im Rahmen des Brigitte-Sauzay-Programms seit 2004 die Möglichkeit eines mehrmonatigen Frankreichaufenthalts. Für aktuelle Informationen zu Frankreich-Aufenthalten empfehlen wir die Homepage des Deutsch-Französische Jugendwerks: www.dfjw.de
Die 2. Fremdsprache ist eine wichtige Voraussetzung für die Zulassung zum Abitur. Wir bieten daher das Fach Französisch sowohl ab Klassenstufe 7 als auch ab Klassenstufe 11 an. Letzteres richtet sich besonders an diejenigen Schülerinnen und Schüler, deren Entscheidung für den Besuch der gymnasialen Oberstufe erst gegen Ende der Mittelstufenzeit fällt und bis dahin keine 2. Fremdsprache gewählt hatten.
Bei entsprechender Nachfrage bieten wir Französisch als Leistungskurs an.
Lehrbücher und Materialien
In den Gynmasialklassen arbeiten wir mit dem Lehrwerk "Découvertes" aus dem Klettverlag. Für die Klassenstufen der Gesamtschule verwenden wir die Bände 1-3 von „Tous ensemble“ .
Im Anfangsunterricht ab Klassenstufe 11 arbeiten wir mit dem Lehrwerk "Génération Pro".
Diejenigen, die Französisch als 2. Fremdsprache in der Oberstufe fortsetzen, benötigen zunächst den Band „Basisdossier – Les Jeunes“ des mehrbändigen Lehrwerks „Horizons“. Neben der Festigung von Kenntnissen aus der Mittelstufe arbeiten die Kurse, die Französisch als 2. Fremdsprache in der Oberstufe fortsetzen vorwiegend mit Lektüren und aktuellem Material aus Tageszeitungen und u. a. der im Buchhandel erhältlichen Monatszeitschrift „Ecoute".
Das Team der Französischlehrkräfte besteht zur Zeit aus 5 Kolleginnen der Lehrer- oder Studienratslaufbahn, die in den Klassenstufen 7 – 13 eingesetzt sind.
Gäste und GastgeberInnen
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offizielle Begrüßung durch Herrn Mumme
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ein Gastgeschenk
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Anstellen zum Mittagessen in der TMO-Mensa
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Monléon-Magnoac?
Wie spricht man das aus und wo ist das eigentlich?“
Das wollten viele Schüler wissen und versuchten, die Region im Süden Frankreichs unweit von Lourdes auf der Landkarte zu finden.
Einige Familien von TMO-Schülern haben sich auf das „Abenteuer“ eingelassen und einen französischen Gastschüler unserer Partnerschule Notre Dame de Garaison im März 2011 für eine Woche bei sich aufgenommen. Dabei galt es für die Franzosen, ihre Deutschkenntnisse und für die TMO-Schüler ihre Französischkenntnisse anzuwenden und zu verbessern.
Unermüdlich war die kleine Gruppe in Berlin unterwegs und entdeckte Neues und Altes in der Stadt. Im Reichstag, bei Mercedes Benz, auf dem Fernsehturm, bei Madame Tussauds, natürlich auch in unserer Schule, ... wo waren sie eigentlich nicht, die Franzosen?
Inzwischen sind sie längst wieder zu Hause, haben ihren Familien, Freunden, Mitschülern und Lehrern von den zahlreichen Eindrücken aus Berlin erzählt und die Begeisterung wirkt noch lange nach. Zum Tag der offenen Tür werden sie in einigen Tagen ihre Fotos vom Berlin-Besuch ausstellen.
Alle beteiligten Lehrkräfte sprechen noch einmal ihr herzliches Dankeschön allen Gastfamilien und dem Deutsch-Französische Jugendwerk aus, das unseren Austausch unterstützt.
Noch im Mai 2011 wird das „Deutsch-Mobil“ an der französischen Partnerschule sein. Ein Team von jungen Animateuren fährt mit diesem Fahrzeug durch Frankreich und wirbt mit verschiedenen Aktivitäten für die deutsche Sprache. Drücken wir die Daumen, dass auch in Zukunft im Süden Frankreichs Schüler die deutsche Sprache lernen wollen, Gefallen daran finden und die entstandenen Kontakte zu den Schülern und Familien erhalten bleiben! Aus dem ersten Frankreichbesuch der TMO-Schüler im Rahmen dieses Projekts haben sich jedenfalls für diese Sommerferien schon Verabredungen ergeben, um den Urlaub in der Familie des Partnerschülers zu verbringen.
Die Vorbereitungen für unsere nächste Reise nach Monléon-Magnoac vom 4. - 11. November 2011 mit einem Zwischenstoppe in Paris laufen auf Hochtouren ...
M. Hörmann
Monléon-Magnoac. Échange scolaire franco-allemand
La bonne humeur règne au sein groupe franco-allemand des élèves et professeurs./ Photo R.V. À l'initiative de leurs professeurs respectifs, les élèves germanistes de Garaison et Cantaous, d'une part ; ceux de l'Oberschule Thomas Mann de Berlin apprenant le français, d'autre part, ont mis en place un jumelage scolaire. En mars dernier, les jeunes Français se sont rendus à Berlin et en juin, leurs camarades allemands sont venus dans les Hautes-Pyrénées. Les objectifs poursuivis sont l'étude et la pratique de la langue de l'autre, la découverte d'une culture, l'ouverture à l'Europe, la création de liens d'amitié ainsi que l'apprentissage de l'autonomie. Ces buts sont atteints par un judicieux dosage entre le pédagogique, le tourisme et l'hébergement en famille d'accueil qui induit la découverte du mode de vie et… de la cuisine de l'autre. Quelquefois, ce dernier sujet étonne autant les Français en Allemagne que les Allemands en France. Ces échanges, que les élèves issus des deux rives du Rhin semblent beaucoup apprécier, se déroulent sous l'égide de l'Office franco-allemand pour la jeunesse (Ofaj). Ils ont été longuement préparés et ne se limiteront pas à ce premier échange de visites.